Tag 168 bis 178 – Gutes Timing

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Route von Speyer nach Würzburg
Kilometer: 87,07
Fahrzeit: 6:46:06
km/h: 12,8

Insgesamt: 6.483 km
Wetter: Sonne
Location/Biwak/Camp: Würzburg

Bis jetzt hatte ich immer Glück mit dem Timing. In der Vorsaison durch Frankreich und Spanien und in der günstigeren Nachsaison durch Deutschland. Um das Ganze perfekt zu machen, bin ich jetzt zur Federweißenzeit (hier übrigens Bremser genannt) in den besten deutschen Weingebieten (ähm – ein bisschen Lokalpatriotismus muss einfach sein). In fast jeder Kneipe bzw. Restaurant bekommt man dieses süße „Abfallprodukt“ der Weinherstellung. Lässt sich trinken wie Limonade, wirkt wie Starkbier und macht angeblich eine schöne Haut.
In den letzten Tagen hatte ich wunderschönes Herbstwetter. Ab Mittags konnte ich sogar nur noch im T-Shirt fahren, während die „Einheimischen“ bis zum Ohrläppchen eingepackt sind. Allerdings ist es nachts max. 4 Grad warm … sehr ungemütlich, da das Zelt ständig nass ist und alle Klamotten irgendwie klamm. Ich habe mich noch nie so sehr auf eine Waschmaschine gefreut! Nur noch knapp 800 km bis Berlin! Die Entscheidung den Rhein und den Main entlang zu fahren hat sich auf jeden Fall gelohnt. Keine Steigungen, optimale Tagesetappen und bestes Wetter.
Ich bin wieder Pilger!
Nach der Pleite in Burgos (siehe Blog) holte ich mir auf dem Käppele in Würzburg meinen Pilgerstempel ab. Da es sich um ein Franziskanerkloster handelt, bekam ich als „echter Pilger“ ein sog. Almosen von 5,00 €! Wow – Wer hätte das gedacht, dass alte Traditionen noch leben.
Erkenntnis des Tages: Wo haben die hier nur diese Röhrenjeans her? Die waren schon out, als ich noch in Würzburg gewohnt habe!

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